01.07.2024

Der Ablauf meiner Abschlussprüfung zur Mediengestalterin

Hier möchte ich euch einen Einblick in den Ablauf meiner Abschlussprüfung zur Mediengestalterin in Digital und Print im Bereich Gestaltung und Technik geben.

Am 15. Mai fanden die schriftlichen Prüfungen statt. Diese deckten vier Prüfungsbereiche ab:

Konzeption und Gestaltung: In diesem Bereich wurden handlungsorientierte, offene Aufgabenstellungen gestellt. Wir mussten unter anderem Themen wie Kapazitätsberechnung, rechtliche Aspekte der Videoproduktion, Mikrotypografie und die Simulation des Auflagendrucks bearbeiten.

Medienproduktion: Der Fokus lag darauf, unser technisches Wissen in der Medienproduktion unter Beweis zu stellen. Hier wurden wir unter anderem zu den Themen Nutzenberechnung, Digitaldruckverfahren, Switch, Tonwertzunahme und Farbkonvertierung geprüft.

Kommunikation: Dieser Prüfungsbereich bestand aus Aufgaben in Deutsch und Englisch. Es ging darum, unsere Sprachkompetenz und unser Verständnis für Kommunikationsprozesse zu demonstrieren.

Wirtschafts- und Sozialkunde: In diesem Bereich wurden wir mit Multiple-Choice-Fragen und ungebundenen Aufgaben konfrontiert, die unser Wissen über wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge prüften.

Am selben Tag erhielt ich auch die Aufgaben für den praktischen Teil meiner Prüfung, bestehend aus Aufgaben Teil 1a und 1b.

Teil 1a: Planung und Erstellung eines Flyers + Produktion
Ich hatte zehn Arbeitstage Zeit, um innerhalb der Konzeptionsphase einen Lösungsvorschlag für einen Flyer zu erarbeiten. Dabei ging es um die detaillierte Planung und Umsetzung der Arbeitsschritte, die in einer Arbeitsplanung festgehalten wurden, die für die Erstellung und Produktion des Flyers erforderlich waren. Die Aufgabe war es also einen zur Zielgruppe passenden Flyer zu gestalten und zu produzieren.

Teil 1b: Banner für den Triathlon erstellen + Fotobearbeitung
Für diesen Teil hatte ich sieben Stunden zur Verfügung. Die Aufgabe bestand darin, ein Banner für einen Triathlon unter genauen Vorgaben zu gestalten und in verkleinert zu produzieren. Zusätzlich beinhaltete die Aufgabe die vorgegeben Fotos zu überarbeiten hinsichtlich Farbe und Sättigung, aber auch Fotoretuschen oder z.B. Bildbereiche andersfarbig einzufärben.

Am 5. Juni fand dann in meiner Schule das W3-Modul statt, welches sich auf Text-, Daten- und Bildbearbeitung konzentrierte. Für diese Aufgabe hatten wir zwei Stunden Zeit. Ziel war es, komplexe Medienprojekte unter Einbeziehung verschiedener digitaler Werkzeuge zu realisieren.

Die Abschlussprüfung zur Mediengestalterin war eine intensive und umfassende Erfahrung. Sie forderte nicht nur mein fachliches Wissen und meine praktischen Fähigkeiten, sondern auch meine Fähigkeit, kreativ und lösungsorientiert zu arbeiten. Trotz der Herausforderungen hat es mir gezeigt, wie vielseitig und spannend der Beruf des Mediengestalters ist. Jetzt blicke ich gespannt und zuversichtlich in die Zukunft und freue mich darauf, als Mediengestalterin weiterhin im Unternehmen zu arbeiten.

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